AnneMarie Maes

ElbBienen


Goldener Pavillon, Entenwerder 1, 20539 Hamburg
1. 5. 2019 – 31. 7. 2020

 

Bienenkorb auf Dalben in Entenwerder © Stadtkuratorin Hamburg
Bienenkorb auf Dalben in Entenwerder © Stadtkuratorin Hamburg
Bienenkorb auf Dalben in Entenwerder © Stadtkuratorin Hamburg
Bienenkorb auf Dalben in Entenwerder © Stadtkuratorin Hamburg
Bienenkorb auf Dachgarten in Brüssel © AnneMarie Maes
Bienenkorb auf Dachgarten in Brüssel © AnneMarie Maes
Aufzeichnungen aus dem Bienenkorb © AnneMarie Maes
Aufzeichnungen aus dem Bienenkorb © AnneMarie Maes
Bienen im Montoring © AnneMarie Maes
Bienen im Montoring © AnneMarie Maes
Oberfläche des hölzernen Bienenkorbs © Stadtkuratorin Hamburg
Oberfläche des hölzernen Bienenkorbs © Stadtkuratorin Hamburg
Bienenkorb auf Dalben in Entenwerder © Felix Amsel
Bienenkorb auf Dalben in Entenwerder © Felix Amsel
vom Wasser aus © Felix Amsel
vom Wasser aus © Felix Amsel
Der Goldene Pavillon in Entenwerder © Stadtkuratorin Hamburg
Der Goldene Pavillon in Entenwerder © Stadtkuratorin Hamburg
Blick in die Vitrine © Felix Amsel
Blick in die Vitrine © Felix Amsel
Eröffnung 1. Mai 2019 @ Felix Amsel
Eröffnung 1. Mai 2019 @ Felix Amsel
Eröffnung 1. Mai 2019 @ Felix Amsel
Eröffnung 1. Mai 2019 @ Felix Amsel
Eröffnung 1. Mai 2019 @ Stadtkuratorin Hamburg
Eröffnung 1. Mai 2019 @ Stadtkuratorin Hamburg
Eröffnung 1. Mai 2019 @ Felix Amsel
Eröffnung 1. Mai 2019 @ Felix Amsel
Eröffnung 1. Mai 2019 @ Felix Amsel
Eröffnung 1. Mai 2019 @ Felix Amsel
Eröffnung 1. Mai 2019 @ Stadtkuratorin Hamburg
Eröffnung 1. Mai 2019 @ Stadtkuratorin Hamburg
Eröffnung 1. Mai 2019 @ Felix Amsel
Eröffnung 1. Mai 2019 @ Felix Amsel
Eröffnung 1. Mai 2019 @ Felix Amsel
Eröffnung 1. Mai 2019 @ Felix Amsel
Eröffnung 1. Mai 2019 @ Stadtkuratorin Hamburg
Eröffnung 1. Mai 2019 @ Stadtkuratorin Hamburg
Eröffnung 1. Mai 2019 @ Stadtkuratorin Hamburg
Eröffnung 1. Mai 2019 @ Stadtkuratorin Hamburg
Eröffnung 1. Mai 2019 @ Felix Amsel
Eröffnung 1. Mai 2019 @ Felix Amsel
Eröffnung 1. Mai 2019 @ Felix Amsel
Eröffnung 1. Mai 2019 @ Felix Amsel
Eröffnung 1. Mai 2019 @ Felix Amsel
Eröffnung 1. Mai 2019 @ Felix Amsel
Eröffnung 1. Mai 2019 @ Felix Amsel
Eröffnung 1. Mai 2019 @ Felix Amsel
Eröffnung 1. Mai 2019 @ Felix Amsel
Eröffnung 1. Mai 2019 @ Felix Amsel
@ Stadtkuratorin Hamburg
@ Stadtkuratorin Hamburg
@ Stadtkuratorin Hamburg
@ Stadtkuratorin Hamburg

ElbBienen nennt sich ein Vorhaben von AnneMarie Maes, die eine Bio-Tech-Skulptur, einen Bienenkorb oder „Beute“ in der Imkersprache, speziell für die Bedürfnisse von Bienen entwickelt hat, nicht aber für den Nutzwert der Menschen. So wird beispiels­weise kein Honig entnommen, sondern die Bienen verbrauchen ihn für das eigene Überleben. Dennoch steht der Bienenstock unter menschlicher wie technologischer Kontrolle. Die Skulptur ist mit digitaler Überwachungstechnologie ausgestattet, die weitere Forschungen der Künstlerin zum Verschwinden der Honigbienen ermöglicht. Der Bienenkorb wurde zweifach angefertigt für die Standorte in Hamburg und in Brüssel. Über das Internet wird der wechselseitige Austausch von Informationen für Besucher und Forscher*innen gewährleistet. Der Bienenstock ist in Hamburg auf Dalben neben dem Ponton für den Goldenen Pavillon in Entenwerder installiert. Ein Imker überprüft gelegentlich die Situation der Insekten vor Ort. Die Installation ist über ca. 16 Monate im freien Raum beobachtbar für eine komplette Bienensaison während der Öffnungszeiten des Cafés. Video-, Audio- und Klimaaufzeichnungen sind ebenso wie Hintergrundmaterialien im Goldenen Pavillon ausgestellt.

Bienenstock auf Dalben, Grafische Montage © AnneMarie Maes
Bienenstock auf Dalben, Grafische Montage © AnneMarie Maes
Untersicht auf Bienenkorb mit Flugloch, 3D-Rendering © AnneMarie Maes
Untersicht auf Bienenkorb mit Flugloch, 3D-Rendering © AnneMarie Maes
Bienenstock auf Dalben, 3D-Rendering © AnneMarie Maes
Bienenstock auf Dalben, 3D-Rendering © AnneMarie Maes
Bienenstock auf Dalben, 3D-Rendering © AnneMarie Maes
Bienenstock auf Dalben, 3D-Rendering © AnneMarie Maes

HAMBURG MASCHINE heißt das Programm des aktuellen Stadt­kurators, das ein komplexes Stadtgefüge als maschinisches Gefüge begreifbar machen möchte. Für diese Vision ist das Werk von AnneMarie Maes wie gemacht. Sie setzt große Fragen beispielhaft ins Bild und verleiht ihnen eine künstlerische Materialität, die mit moderner Technologie ergänzt wurde. Ihr Werk macht abstraktes Denken auf hohem künstlerischen Niveau für eine breite Öffentlichkeit sinnlich wahrnehmbar. Es entsteht als Ort für Diskussionen, intensive Betrachtungen und Überlegungen zu sozio-techno­logischen Fragen. ElbBienen ist ein Forschungsprojekt an der Schwelle zwischen Kunst und Wissenschaft. Es ruft die Themen der Nachhaltigkeit und Bio-Diversität ebenso auf wie es den Betrachter*innen eine Erfahrung von AnneMarie Maes’ fortwährender Forschung zum Verschwinden der Honigbiene vermittelt.

ElbBienen hat zwei Ziele. Einerseits bietet es den Honigbienen der Stadt eine sichere Unterkunft und andererseits ist der Bienenkorb ein Bio-Sensor, der mit seiner Umgebung interagiert und  Luftverschmutzung anzeigen kann.

Das ElbBienen-Projekt erforscht ökologische Aspekte von Digi­talität im Zusammenhang mit HAMBURG MASCHINE, die wie eine Metapher für die Stadt als Maschine im digitalen Zeitalter fungiert. Tierisches Leben, insbesondere das der Honigbiene, ist überlebenswichtig für das Fortbestehen sozialer Gemeinschaften der Menschen. Darüberhinaus wurden bestimmte Formen der Organisation sozialer Kollektive bereits in der Kunstgeschichte im übertragene Sinne mit dem Bienenstaat verglichen wie zum Beispiel durch Joseph Beuys’ weltbekannte Honigpumpe auf der documenta 6 in Kassel 1977. Beuys’ Materialformen im digitalen Zeitalter zu transzendieren bedeutet, fortschrittliche Technologie mit einem lebenden Bio-System zu verbinden, um neue inspirierende Wege zu erforschen, die Interaktionen und Interfaces zwischen künstlichen Maschinen, vernunftgeleiteter menschlicher und instinktiver animalischer Intelligenz für eine künftige Kunst bereit halten. Maes’ Intervention ist völlig neu für den internationalen Kunststandort Hamburg. Ihr Unterfangen ist Science Fiction im heutigen Stadtgetöse.
 
Der Goldene Pavillon selbst war ein Kunstobjekt und architektonischer Beitrag zur Ausstellung im öffentlichen Raum Skulptur Projekte Münster 2007. Das Café wurde 2015 eröffnet und erfreut sich großer Beliebtheit als Ausflugsziel in Sichtweite der Elbphilharmonie am Flussufer. Die Örtlichkeit passt ideal zur ElbBienen­Skulptur, weil sie von einer großen Anzahl an Menschen, die sich nicht ausschließlich für Kunst interessieren, wahrgenommen wird an einem liebenswerten und doch sehr urbanen Ort im urbanen Raum.

Der Aufbau

AnneMarie Maes und der Bienenstock © Stadtkuratorin Hamburg
AnneMarie Maes und der Bienenstock © Stadtkuratorin Hamburg
Imker Carsten Stöppler prüft die Bienenrahmen © Stadtkuratorin Hamburg
Imker Carsten Stöppler prüft die Bienenrahmen © Stadtkuratorin Hamburg
AnneMarie Maes und Dirck Möllmann © Stadtkuratorin Hamburg
AnneMarie Maes und Dirck Möllmann © Stadtkuratorin Hamburg
Aufbau der Vitrine im Goldenen Pavillon © Stadtkuratorin Hamburg
Aufbau der Vitrine im Goldenen Pavillon © Stadtkuratorin Hamburg
Bienenstock-Modelle in der Vitrine © Stadtkuratorin Hamburg
Bienenstock-Modelle in der Vitrine © Stadtkuratorin Hamburg

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