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Das im Auftrag der Justizbehörde nach jahrelangen Forderungen des Richtervereins in Zusammenarbeit mit der Kulturbehörde erstellte Mahnmal der Künstlerin Gloria Friedmann (geboren 1950) wurde am 1. Oktober 1997 eingeweiht. Es besteht aus einem grauen Beton-Quader mit der Inschrift „1933“ und einer farbigen Großaufnahme Hamburgs. Ergänzt wird der Quader durch 90 Eisenstelen, auf denen ursprünglich verschiedene Pflanzen in Töpfen wuchsen: Rosen neben Brennnesseln, Heilkräuter neben giftigen Pflanzen. Die unterschiedlichen Pflanzengattungen sollten verschiedene Kulturen, Religionen, soziale Milieus und Nationen symbolisieren. Zwischenzeitlich waren die Töpfe einheitlich bepflanzt worden, darunter mit Stiefmütterchen, was die ursprüngliche Idee hinter dem Mahnmal nicht mehr erkennen ließ.

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