Eine Versammlung mit Künstler*innen Esther Shalev-Gerz, Ko-Authorin des Mahnmals gegen Faschismus, und Candice Breitz, dem Tàimakoo e.V., dem Restaurator Markus Lohmann, Anna Gröger, Referentin für Bildende Kunst – Kunst im öffentlichen Raum, BKM, und der Stadtkuratorin Joanna Warsza. Im Anschluss findet ein performativer Spaziergang zur Ausstellung Island to Another Island; Poem to Another Poem der Künstlerin Eda Aslan im Kunstverein Harburger Bahnhof statt, begleitet von einer Lesung mit dem Titel Notes on Grey and blue.
Treffpunkt:
Mahnmal gegen Faschismus
Harburger Ring 31, 21073 Hamburg
1986 errichteten Esther Shalev-Gerz und Jochen Gerz in Hamburg-Harburg ein Mahnmal gegen Faschismus. Über die Jahre wurde der zwölf Meter hohe Obelisk langsam in den Boden versenkt und verschwand schließlich im Jahr 1993 komplett. Heute erinnert die bewusste Abwesenheit des Denkmals an seinem ursprünglichen Standort daran, dass Denkmäler uns nicht vor Faschismus schützen können. Nur durch Wachsamkeit, fortlaufende Solidarität und vor allem Standhaftigkeit kann dem Wiederaufleben des Faschismus Einhalt geboten werden.
Diese performative Aktivierung, das Gespräch Memorial against Fascism Yesterday and Today und das anschließende Konzert A Song for Esther auf Kampnagel bilden den Auftakt der Reihe zu Gegen-Denkmälern der Stadtkuratorin, die sich mit der Frage beschäftigt, wie man sich in der postmigrantischen Gesellschaft kritisch, sensibel und zeitgemäß mit dem öffentlichen Raum auseinandersetzen kann.
Partner*innen und Förderer:





























