Gegenhegemonie
Hegemonie ist ein Begriff in der politischen Theorie, der dazu dient, Macht und ideologischen Einfluss unter Berücksichtigung von militärischer Macht, materieller Asymmetrie und Privilegien des Marktzugangs zu konzeptualisieren.[1] Auf kultureller Ebene entspricht Hegemonie der Zustimmung zu den Werten eines herrschenden Organs, indem sie ihm die Autorität und Legitimität verleiht. Gegenhegemonie bedeutet das Infragestellen vorherrschender Annahmen, Normen und Verhaltensweisen, die bestehende Machtformen zulassen und sichern. Als ein Modus der politischen Transformation von unten [2] ermöglicht Gegenhegemonie es neu entstehenden Werten, Beziehungen und Normen, sich in alternativen sozialen Organisationsstrukturen zu materialisieren.
[1] Luis L. Schenoni, ‘The Southern African Unipolarity,’ in The Journal of Contemporary African Studies, 2017.
[2] Alex Williams, Complexity & Hegemony: Technical Politics in an Age of Uncertainty. PhD thesis, University of East London, 2015.
Autorin: Patricia Reed / Übersetzung: Manuela Kölke
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